„Ja, mei München“ – Eine bierernste Hommage an meine Heimatstadt

1. Juni 2009

München: Weltstadt mit Herz, Nabel der Welt, Zentrum des Universums! Zweifelt jemand daran? Nun gut, hier der Beweis: die Wiege jeglicher Kultur ist Europa. Und in der Mitte von Europa liegt Deutschland, genauer gesagt München. Die Mitte von München wiederum bildet der Marienplatz vorm Rathaus, extra gekennzeichnet mit einer pompösen Mariensäule als Mittelpunkt der Erde. Warum sonst stürmen jährlich knipsende Japaner, Bier-durstige Australier, shoppinglustige Scheichs uns sonstige Touristen aus aller Welt in die bayrische Landeshauptstadt und verfallen dem gemütlich-eigentümlichen, offenherzigen und stilvollen Charme der Münchner.

MünchenNun wird es an dieser Stelle Proteste geben von Landsleuten oberhalb des Weißwurst-Äquators (so in etwa dort, wo die Donau verläuft), die vehement mit einem „So ein Schmarrn“ (Unsinn) dagegen halten. Denn vielen Zuagroasten und Touristen bleibt dieser typische Münchner Charme unzugänglich. Oftmals als arrogant, stur und intolerant missverstanden, pflegen die Münchner einfach, ihre Tradition im modernen Sinne auszuleben und geben diese gerne auch Nicht-Münchnern preis…All denen, die es genauer wissen wollen, sei gesagt: „Ja, mei, Ihr miasst`s Eich scho a bisserl ostrenga.“…man muss halt einfach nachfragen. ;-)

Damit Ihr einen Eindruck der Münchner Eigenheiten bekommt und sich dabei ein paar Klischees bestätigen, auf die wir durchaus stolz sind, lest hier ein paar Geschichten rund um die Isar-Metropole. Oder habt Ihr gewusst, dass München eine eigene Jahreszeit und eigenes Wetter besitzt und im Zeichen der drei großen K`s (Kaiser, König, Kind) steht? Aber nun mal der Reihe nach…

München hatte Anfang 2009 1.364.980 Einwohner, das macht bei einer Gesamtfläche von 310,43 km² genau 4.313 Einwohnern pro km² – soviel wie keine andere Großstadt in Deutschland (do san bestimmt a paar Preißn dabei, de wo`s doch do bei uns herunt g`foit).

WiesnSo vielen Menschen muss die Stadt natürlich auch ein bisschen Unterhaltung bieten. Gesagt, getan, feiern wir hier das größte Volksfest der Welt – die Wiesn (Oktoberfest). Die Wiesn zieht jährlich über 6 Millionen Besucher aus der ganzen Welt an und blickt dabei auf eine lange traditionsreiche Geschichte zurück, die sich im Jahr 2010 zum 200. Mal jährt. Im Jahre 1810 nämlich, genauer gesagt am 17. Oktober, feierten die Münchner ein großes Fest anlässlich der Hochzeit des Kronprinzen Ludwig, des späteren König Ludwig I. von Bayern, mit Prinzessin Therese. Auf seinen Vorschlag hin, erhielt der Kavallerie-Major und Bankier Andreas von Dall`Armi die Genehmigung, für das Hochzeitspaar ein großes Pferderennen auf einer Wiese vor den Toren der Stadt veranstalten. Zu Ehren der Braut wird die Festwiese, auf der bis heute das Oktoberfest seinen Standort hat, Theresienwiese genannt. Bereits vor diesem königlichen Mega-Event feierten die Bayern regelmäßig Oktoberfeste, weil sie das Märzenbier aufbrauchen mussten, um den Lagerplatz für die neue Brausaison (September bis April) zu schaffen. In Bayern gibt`s eben immer einen Grund zum Feiern. Und wenn bloß das alte Bier weg muss. ;-)

Was mich schon zum nächsten ultimativen Highlight bringt: Das Bier. Münchens Biergärten sind einzigartig und erfreuen sich bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen hoher Beliebtheit. Bereits seit dem 13. Jahrhundert brauten die Münchner Bier. Jeder Bürger hatte das Recht, Bier für seinen eigenen Gebrauch zu herzustellen. Das Braurecht für den Verkauf war privilegierten reichen Bürgern vorenthalten. Anfang des 16. Jahrhunderts erließen die damaligen Regenten einige Verordnungen, darunter auch das Brauverbot in den Sommermonaten. Das zwischen Oktober und März gebraute Bier lagerte man in den Bierkellern. Ab dem 18. Jahrhundert, als sich Bier in Bayern zum wichtigsten Lebensmittel neben Brot und Kartoffeln entwickelte, reichten die Bierkeller nicht mehr aus und die Braumeister richteten große Lagerkeller in den Auen und Hängen der Isar ein. Auf den Kellern pflanzten sie zudem Kastanienbäume, die mit ihren großen Blättern als Schattenspender dienten. Kies, der auf den Boden der Hänge gestreut wurde, sollte zusätzlich die Temperatur in den darunter liegenden Kellern gering halten. Die Brauer erhielten die Lizenz, Bier vor Ort auszuschenken, nicht aber Essen zu verkaufen. So brachten sich die Besucher ihre Mahlzeiten selbst mit, die sie zur Maß Bier verzehrten. Dies war die Geburtsstunde der Münchner Biergärten.

Und was essen wir Münchner zu einem frisch gezapften Bier am liebsten? Nun ja, Leberkäs und Hendl rangieren hier schon ganz weit vorne. Als beliebteste und berühmteste Münchner Spezialität gilt allerdings die Weißwurst. Von einem Münchner erfunden, unterliegt einem strengen Verzehr-Ritual: Die Weißwurst wird „gezuzelt“ und darf das „Zwelfe-Läuten“ nicht erleben, d.h. sie darf nicht nach 12.00 Uhr Mittag gegessen werden. Dieser Brauch geht zurück auf die Zeit vor der Erfindung von Kühlschränken und Kühlanlagen, als die Wurst, die der Metzger früh morgens herstellte, nur wenige Stunden haltbar war. Zu einer original Münchner Weißwurst gehört natürlich neben dem Frühshoppen-Weißbier eine Brezn und süßer Senf.

Neuschwanstein

Ob die Weißwurst am bayrischen Königshof zu den Lieblingsgerichten zählte, ist eher fraglich. Einen Sinn für alles Schöne – kulinarisch und kulturell – hatte unser „Kini“, König Ludwig II. aber allemal. Versunken und in geistiger Abwesenheit frönte er den Wagner`schen Opern und verschwendete Unsummen für seine Königsschlösser. Heute verdanken wir ihm immerhin die vielen Millionen Touristen aus Asien und aller Welt, die während ihrer 8-tägigen „All you can see-Europa-Rundreise“ in München und Umgebung Station machen, um im Dauerlauf die Schlösser Nymphenburg, Linderhof, Neuschwanstein und Herrenchiemsee zu besichtigen und dabei die Kassen der Tourismusbranche klingeln lassen. Das Andenken an des Königs noch berühmtere Cousine Kaiserin Elisabeth „Sissi“ von Österreich zieht ebenfalls zahlreiche Touristen in die Landeshauptstadt. Denn obwohl Sissi als Kaiserin von Österreich und Ehefrau von Kaiser Franz Joseph I. von Österreich Weltruhm erlangte, ist und bleibt sie „a waschechtes Münchner Kindl“. Im Herzog-Max-Palais in der Münchner Ludwigstraße geboren, wuchs die schöne Prinzessin im herzoglichen Schloss Possenhofen am Starnberger See auf und sehnte sich zeitlebens in ihre bayrische Heimat zurück, was sie in zahlreichen Gedichten zum Ausdruck brachte. Als „waschechtes Münchner Kindl“ gilt übrigens jeder, der in der bayrischen Landeshauptstadt geboren und aufgewachsen ist, was einen heutzutage neben den zahlreichen „Zuagroasten“ ein bisschen stolz macht. Das Münchner Kindl ist zugleich das Münchner Wappensymbol der heutigen Zeit. Ursprünglich schmückte das Wappen ein Mönch in schwarzer Kutte mit goldener Bordüre, der bereits auf das 13. Jahrhundert und die Stadt „bei den Mönchen“ zurückgeht. Im Laufe der Zeit verjüngten verschiedene Künstler das Bildnis des Mönchs immer weiter und in den 1920er Jahren hat man kurzerhand noch aus dem Jungen ein Mädchen gemacht…das Münchner Kindl war geboren und ziert bis heute das Wappen, bisweilen tauscht es das Eidbuch gerne gegen einen Maßkrug, natürlich nur inoffiziell. ;-)

AllianzArenaEine gleichermaßen berühmte und beliebte Persönlichkeit der Münchner Schickeria ist unser Kaiser. Ja, mia ham tatsächlich an Kaiser: seine Majestät Franz I. Beckenbauer, Fußballgott und Lichtgestalt am deutschen Fußballhimmel. Seinen Spitznamen „Kaiser“ hat er – laut eigenen Erzählungen – einem Fotoshooting im Jahr 1968 zu verdanken, das während eines Spielaufenthaltes in der Kaiserstadt Wien stattfand. Dort nämlich wurde Beckenbauer neben einer Büste des ehemaligen Kaisers Franz I. von Österreich fotografiert und später im dazugehörigen Zeitungsartikel als Fußball-Kaiser tituliert. Auch Beckenbauer ist ein waschechtes Münchner Kindl, wenngleich er sich privat nun lieber in die österreichischen Alpen zurückzieht. Gern gesehen ist er in der Münchner High Society auf jeden Fall und zu den Heimspielen seines FC Bayern gesellt er sich regelmäßig zu den Promi-Kollegen auf der VIP-Tribüne der Allianz Arena.

Was wäre München ohne den FC Bayern und die Allianz Arena? Die Nummer eins im deutschen Fußball vereint Weltflair und Heimatkult auf seine ganz eigene Weise. Der FC Bayern zählt zu den reichsten Fußballvereinen im internationalen Geschäft und ist ebenso einer der Fan-stärksten Vereine weltweit. Die eingefleischten Fans wiederum zeigen sich sehr heimattreu. So findet die offizielle Fan-Hymne „Stern des Südens“ in der Anhängerschar nur wenig Anklang. Vielmehr besinnen sie sich fröhlich singend auf ihre Herkunft mit der inoffiziellen Hymne „Mia san die Bayern“.

AllianzArena2Und nun haben sie sogar noch eine neue Heimat: die Allianz Arena. Das lang diskutierte, anfangs sehr umstrittene Stadion ist den Münchnern als eine willkommene Attraktion ans Herz gewachsen. Toll sieht es aus, wenn man nach einem Bayern-Sieg auf der A9 Richtung Süden dem rot leuchtenden Ufo entgegen fährt. Aber die Stimmung musste doch etwas leiden im Gegensatz zum alten Olympiastadion. Die Fans aus der beliebten „Südkurve“ wurden in zwei Blöcke getrennt und dann diese wenigen Stehplätze… Wenn die Fans das bereits 2001 gewusst hätten, wäre der Bürgerentscheid zum Stadionbau vielleicht nicht mit einer 2/3-Mehrheit ausgegangen.

Dann hätte aber die Familie Wildmoser an der Vergabe nichts verdient und Karl-Heinz Wildmoser Senior wäre jetzt womöglich noch Präsident des TSV 1860 München. Schade eigentlich, dass seine Karriere so ein unrühmliches Ende nahm. Spielten die Sechz`ger unter seiner Führung doch lange Jahre erstklassig. Doch die Korruptionsaffäre an der Vereinsspitze und die Zerrissenheit der Fans in der Stadionfrage – der Umbau des alten Grünwalder Stadions zur Löwenarena fiel den Planungen der Allianz Arena zum Opfer, das Olympiastadion war als Spielort verhasst und ein neues Stadion wollte man sich mit dem Lokalrivalen FC Bayern erst recht nicht teilen – brachten den Verein in eine schwere, noch immer anhaltende Krise. Dabei schaut der ältere der beiden Münchner Fußball-Vereine auf eine lange Tradition zurück. Als Gründungsmitglied der deutschen Fußball-Bundesliga im Jahr 1963 feierte der TSV vor allem in den 1960er Jahren Erfolge wie zwei DFB-Pokal-Siege und den Titelgewinn der Deutschen Meisterschaft im Jahr 1966. In diesen Tagen ist man mit einem One-Hit-Meistertitel ja in bester Gesellschaft, wie man am VfL Wolfsburg sieht. ;-)

Aber was interessiert die Löwenfans derzeit die Deutsche Meisterschaft? Die Bundesliga-Saison ist zu Ende, der Klassenerhalt in Liga 2 erst mal geschafft und die Montagsspiele der 2. Liga vermisst momentan kaum jemand. Denn seit Mitte Mai findet montags in der City wieder die Münchner Bladenight statt. Tausende Sportfanatiker fahren auf ihren Rollschuhen – pardon, Inlinern – wie rollende Lemminge kilometerweit durch die Innenstadt. Organisiert durch einen Verein mit dem bezeichnenden Namen Green City, mit Lunch-Paketen und lauter Musik unterstützt von einem Lokal-Radiosender, reserviert das Kultusreferat der Stadt jeden Montagabend in den Sommermonaten mehrere Stadtteile für diesen „Festzug“. Zum Glück kann man sich als Arbeitender in München vorab über seinen jeweils günstigsten Heimweg informieren, so dass stundenlanges Warten und Umfahren an den Streckensperren meistens die Ausnahme bleibt. Für die Anwohner dürfte es sich bezahlt machen, so können sie montags getrost das dürftige Fernsehprogramm ignorieren und dem bunten Treiben vor ihren Häusern zusehen. Nur Lärm-empfindlich sollten sie nicht sein…

Empfindlich dürfen auch unsere Lokalpolitiker nicht sein wenn in München die fünfte Jahreszeit ansteht: die Starkbier-Zeit. Diese nämlich wird eingeleitet mit dem berühmt-berüchtigten „Politiker-Derbleck`n“ (bayrisch: sich lustig machen über jemanden) auf dem Nockherberg. Der Paulaner-Mönch „Bruder Barnabas“ (derzeit dargestellt von Stoiber-Double Michael Lerchenberg, auch bekannt als „Prälat Hinter“ aus „Der Bulle von Tölz“) geht in seiner Fastenrede nicht zimperlich mit den hiesigen Politgrößen um und auch im anschließenden Singspiel bekommt ein jeder – egal welcher Parteizugehörigkeit – seine Watschn ab. Natürlich erwarten die Zuschauer, dass die Prominenz die verbalen Seitenhiebe mit Humor trägt. Wer beleidigt von dannen zieht, muss erst recht den Spott des Publikums fürchten. Die Höchststrafe für einen Politiker aber ist, gar nicht erst erwähnt zu werden. Dann sollte er schleunigst an seinem schlechten Image arbeiten…da helfen schon eine Affäre oder eine klare Meinung zum Transrapid-Bau ;-) Der Brauch des Starkbierfestes geht übrigens zurück auf die Paulaner-Mönche, die während der Fastenzeit das Heilig-Vater-Fest zu Ehren Ihres Ordens-Gründers feiern. Im 17. Jahrhundert begannen die Mönche, Starkbier zu brauen, um mit „flüssigem Brot“ gestärkt die strenge Fastenzeit zu überstehen. So schenkten die Ordernsbrüder zu diesem Fest dann auch das starke „Sankt-Vater-Bier“, den heutigen Salvator, aus.

Föhn2_web

Und weil wir Bayern immer eine „Extra(Weiß)wurst“ brauchen, haben wir neben der fünften Jahreszeit sogar ein eigenes Wetter: der Föhn. Klagt man als Auswärtiger in München über Kreislauf-Beschwerden oder Kopfschmerzen, bekommt er stets zu hören „das liegt am Föhn“. Auch Unlust, Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen schieben die Münchner getrost auf den Föhn. Und überhaupt gilt der Föhn hierzulande als Standardausrede für so ziemlich alles – in dieser Form vom Gesprächspartner auch widerstandslos akzeptiert, zumindest aber geduldet. Dabei ist der Föhn(wind) ein ganz typisches Wetterphänomen, das bei hohen Gebirgen wie den Alpen auftaucht. Warme, trockene Fallwinde aus dem Süden strömen hangabwärts über das Voralpenland in Richtung Landeshauptstadt. Diese Klimabesonderheit bringt beste Fernsicht mit sich – so kann man beispielsweise vom Olympiaturm bis in die Alpen sehen – und beschert uns den typisch bayrischen weiß-blauen Himmel.

BayrischerHimmelDass die Farben des bayrischen Himmels und des Wappen beide weiß-blau sind, ist wohl eher zufällig. Das weiß-blaue Wappen geht zurück auf das Geschlecht der Grafen von Bogen – den Vorfahren der Wittelsbacher – die im 13. Jahrhundert die Farben Silber & Blau in ihrem Wappen trugen. Das Silber ersetzte die Heraldik (Wappenkunst) durch weiß und die weiß-blauen Landesfarben haben sich bis heute erhalten. So wundert es nicht, dass ein großes Münchner Traditionsunternehmen – die Bayrischen Motoren Werke AG – diese Farben bei ihrer Logo-Gestaltung aufnahmen. Doch darf ein privater Unternehmer nicht so einfach die staatlichen Hoheitssymbole aufgreifen und so tauschte BMW kurzerhand die Farben weiß & blau in blau & weiß um. Weil die Firma nun noch eine Geschichte rund ums Logo brauchte und die Rauten ja ebenfalls bayrisches Staatssymbol waren, besann sie sich seiner Stärken in Sachen Flugzeugbau. So versinnbildlichte die PR-Abteilung im Jahr 1929 den viergeteilten blau-weißen Kreis mit einem Blick durch einen weißen Flugzeug-Propeller am blauen Himmel über Bayern. Den schwarzen Ring außen übernahm BMW übrigens von dem Vorgängerunternehmen Rapp Motorenwerke – ganz ohne Geschichte und Poesie.

BMWUnd wer einmal mit dem Flugzeug über München fliegt (oder wenigstens den Olympiaturm besteigt), der begegnet auch hier dem Logo der BMW AG. Dieses nämlich ziert das Dach des BMW-Museums, welches die Einheimischen „Weißwurstkessel“ nennen. Der Münchner denkt so gesehen immer ans Kulinarische.

Die Liebe zur Weißwurst ist daher auch eine Art Lebenseinstellung. Genau wie das „Ja, mei!“. So behält sich der Bayer im Allgemeinen vor, auf Fragen, die er nicht beantworten kann, nicht beantworten möchte oder die seiner Meinung nach keiner Antwort bedürfen, mit einem „Ja, mei!“ zu antworten. Dadurch hat der Gesprächspartner die Möglichkeit, sich seinen Teil zu denken bzw. nach eigenem Empfinden zu handeln. Die Floskel „Ja, mei!“ ist also – ähnlich wie „Das liegt am Föhn“ – vielseitig verwendbar und in der Regel akzeptiert. Wenngleich „Ja, mei“ viel mehr ist als eine Phrase. Es ist eine Philosophie. ;-) In diesem Sinne… viel Spaß beim Erkunden der Münchnerischen Eigenheiten!

© Sandra & Andy Ilmberger, 2009

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  • 1. drenegadt  |  5. Juli 2009 at 22:54

    Viele Ketzer und nordische Ungläubige sehen in München ja immer noch ein Dorf. Ein Millionendorf – immerhin, aber ein Dorf. Mag sein, dass sie sogar ein klein wenig Recht haben. Aber hey, selbst wenn München im Vergleich zu anderen Metropolen dieser Welt wirklich nur ein Dorf ist, so ist es doch das mit Abstand geilste Dorf der Welt! ;-) Nix für unguat an alle Preißn und Servus von Wortgeflecht.eu.

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