Elfenhaftes Tee-Spezial
20. Mai 2009
In diesen kalten Wintertagen steht uns häufig der Sinn nach einer wohltuenden Tasse heißem Tee. Und zu Recht, denn Tee ist ein wahrer Balsam für Körper und Seele, mal anregend, mal entspannend, häufig auch heilsam und gesundheitsfördernd.
Auf der Suche nach der behaglichsten Sorte werden wir oft vom Angebot aus dem Supermarkt überflutet. Es zieht uns in schöne, edle Teeläden, wo wir uns, fernab der Regalschluchten voller bunter Teebeutel-Packungen, den duftenden Aromen von frischen Teeblättern hingeben.
Doch auch hier sieht man oft den Wald vor lauter Teebäumen…sorry, Teedosen nicht mehr und wird– ohne ein paar Grundkenntnisse der Teekunde – schließlich auf die Empfehlung der Verkäuferin zurückgreifen.
Damit Ihr Euch künftig ein klein wenig mehr als Teekenner outen könnt und vor allem wisst, welche Teesorten und Zubereitungsarten eine anregende, entspannende oder gar heilsame Wirkung erzielen, findet Ihr hier alles Wissenswerte rund um das allseits beliebte Getränk Tee.
Tee ist im Allgemeinen ein heißes Aufgussgetränk, das aus der Teepflanze gewonnen wird. Teeblätter enthalten 3-5% Koffein, welches bis vor einigen Jahrzehnten noch als Teein bezeichnet wurde. (Zum Vergleich: Kaffee enthält nur 1% Koffein, wird aber mit viel weniger Wasser aufgekocht.) Früchte- und Kräutertee zählen nicht im klassischen Sinne als Tee, da sie aus Frucht- und Kräutermischungen bestehen und keine „echten“ Teeblätter enthalten. Jedoch hat sich das Wort Tee seit dem frühen 18. Jahrhundert im deutschen Sprachgebrauch auch für diese beiden Arten von Heißgetränken etabliert.
In unseren Breitengraden wird vorwiegend Schwarzer Tee konsumiert. Grüner Tee, der als der ursprünglichste Tee gilt und in Asien eine über Jahrtausende alte Tradition innehält, erfreut sich in den letzten Jahrzehnten bei uns immer größerer Beliebtheit, da man ihm eine krankheitsmildernde und entschlackungsfördernde Wirkung nachsagt. Auch Sorten wie Rooibos, Ayurvedischer Tee, Lapacho, Mate-Tee oder Pu-Erh kommen mit zunehmendem Fitness- und Gesundheitsbewusstsein in Mode.
Weltweit wird Tee in rund 15.000 Teegärten angebaut. Die ältesten Anbaugebiete der Welt befinden sich in China. Bei uns sind heutzutage allerdings die indischen Sorten Assam, Ceylon und Darjeeling bekannter, die nach ihren Anbauregionen benannt wurden. Der Assam-Tee stammt vom gleichnamigen Hochplateau in Ostindien, dass heute das größte Anbaugebiet der Welt ist. Ceylon, der alte Name Sri Lankas, ist heute das drittgrößte Anbaugebiet weltweit. Die Pflanze des Darjeeling-Tees wächst in der indischen Distrikthauptstadt Darjeeling am Fuße des Himalaya auf über 2.000 m Höhe. Weitere Sorten werden in Taiwan, Indonesien (Java und Sumatra) und Japan angebaut.
Außerhalb Asiens sind die Türkei und Kenia mit den aus den 1930er Jahren stammenden Teeplantagen heute bedeutende Tee-Exporteure.
In den folgenden Artikeln findet Ihr alle wichtigen Teesorten, ihre Wirkung, Zubereitung und Herkunft:
© Sandra Ilmberger, 2009
Entry Filed under: Elfenzauber Spezial - Das besondere Themenreich, Elfenzauber Tee-Special. Schlagworte: Früchte, Grün, Kräuter, Lapacho, Pu Erh, Rooibos, Rotbusch, Schwarz, Tee, Teebeutel.
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1.
drenegadt | 23. Februar 2009 at 23:23
Cooler Artikel, da freue ich mich schon auf die Fortsetzungen. Allein eine Befürchtung keimt in mir, dass ausgerechnet mein Lieblingstee – der Rum-Tee – unbeachtet bleibt… vielleicht wurde er aber auch nur kurzzeitig übersehen…
Weiter so
2.
Ulrich | 24. Mai 2009 at 09:50
Nicht zu vergessen der Long Island Ice Tea, der für Stimmungsaufhellung sorgen soll.