Rooibos-, Lapacho-, Mate-Tee
11. März 2009
Wenngleich Tee im ursprünglichen Sinne von der Teepflanze aus Asien stammt, entwickelten die Völker anderer Kontinente ebenfalls bereits vor Jahrhunderten verschiedene Aufgüsse, die sie aus Pflanzen gewannen und sowohl als Heil- wie auch Genussmittel verwendeten.
Rooibos- (Rotbusch) Tee
Rooibos stammt aus Südafrika und wird aus einer Pflanze gewonnen, die – anders als die asiatische Teepflanze – zu den Hülsenfrüchten zählt. Weltweit gibt es nur ein einziges Anbaugebiet, die Rooibos-Pflanze wächst ausschließlich in den Zederbergen ca. 200km nördlich von Kapstadt. In Südafrika gilt Rooibos-Tee seit Langem als Nationalgetränk. Der Aufguss wird in seinem Heimatland in weiteren Formen im Haushalt verwendet, z.B. zum Kochen und Backen. Die Südafrikaner gewinnen aus der Pflanze sogar Kosmetik- und Haarfärbemittel.
Wellness- und Gesundheitsfaktor:
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Rooibos enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Zudem ist er isotonisch, d.h. die Anteile der festen und flüssigen Elemente entsprechen genau der Verteilung im Blut. Der Körper kann die Nährstoffe so sehr schnell aufnehmen. Rooibostee eignet sich daher optimal als Sportgetränk.
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Rooibostee gilt als der Entspannungstee schlechthin, ein wahres Elixier also zur Einstellung der inneren Ruhe.
Lapacho-Tee
Lapacho ist ein bis zu 35m hoher Baum, der in mittel- und südamerikanischen Ländern wächst und rosafarbene, glockenförmige Blüten trägt. Bereits die Inkas gewannen aus den Holz- und Rindenteilen dieses Gewächses ein Extrakt zur medizinischen Anwendung. Die Indianer Perus, die den Lapacho als „Baum des Lebens“ priesen, griffen auf das Wissen der Inkas zurück und entwickelten einen Aufguss, den sie als Heiltee nutzten oder auch einfach nur genossen.
Wellness- und Gesundheitsfaktor:
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Lapacho-Tee enthält besonders viel Kalium, Calcium und Spurenelemente, bietet sich als bestens an zur gesunden Nahrungsergänzung.
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Weitere antibiotische Substanzen regen die Verdauung in hohem Maße an.
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Lapacho-Tee enthält kein Koffein und wirkt daher eher entspannend.
Mate-Tee
Mate-Tee geht auf eine Jahrhunderte alte Tradition der Guarani-Indianer in Südamerika zurück. Bereits die Ur-Einwohner wussten das Getränk gezielt gegen Hunger und Erschöpfung einzusetzen. Bis heute gehört Mate-Tee zu den beliebtesten Getränken in Lateinamerika.
Es gibt zwei Varianten, Mate-Tee zu genießen:
1.) Mate-Tee stillt den Hunger, wenn er mit heißem Wasser aufgebrüht wird. Das Wasser sollte allerdings nicht mehr kochen, da sonst die wertvollen Vitamine zerstört werden.
2.) Als beliebter Durstlöscher wird Mate-Tee auch gerne kalt genossen, für einen erfrischenden Geschmack könnt Ihr den kalten Tee mit Zitronensaft, Eis oder auch Melisseblättern aufpäppeln.
Wellness- und Gesundheitsfaktor:
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Mate-Tee ist leicht koffeinhaltig und belebt daher.
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Wegen seiner Appetit zügelnden Wirkung bietet sich Mate-Tee sehr gut als Ergänzung zu Diäten an. Seine Inhaltsstoffe regen zudem die Fettverdauung an.
In den folgenden Artikeln findet Ihr alle weiteren wichtigen Teesorten, ihre Wirkung, Zubereitung und Herkunft:
© Sandra Ilmberger, 2009
Entry Filed under: Elfenzauber Tee-Special. Schlagworte: Lapacho, Lateinamerika, Mate, Mineralstoffe, Peru, Rooibos, Rotbusch, Südafrika, Spurenelemente, Tee.


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