Der Kaiser ist immer und überall … in Wien
Vielleicht hatte der ein oder andere unter Euch schon einmal die Gelegenheit, ein paar Stunden in Wien zu verweilen. Sei es für einen kurzen Aufenthalt auf der Durchreise oder bei einer Tagestour. Dann habt Ihr die Donaumetropole wohl im Schnelldurchlauf kennen gelernt: die „kleine Audio-Tour“ durch Schloss Schönbrunn, einen großen Braunen in einem der stilvollen Kaffeehäuser, noch schnell ein Foto geknipst vom Steffl, ein kurzer Marathon durch die vielen Souvenir-Läden, ab zum Heldenplatz an der Hofburg und zum Abschied noch schnell auf den Wiener Prater.
So hat sich Euch sicherlich in kürzester Zeit das Bild aufgedrängt, dass diese Stadt ihren Weltruhm auf drei historische Größen stützt: den Wunderknaben Mozart, die wunderschöne Kaiserin Elisabeth „Sisi“ (Sissi) von Österreich und natürlich die wunderbare Versuchung aus dem Hause Sacher – die Sachertorte.
Während die Sachertorte heutzutage noch in ihrer Originalform tausendfach in die ganze Welt geschickt wird, sind die beiden erstgenannten in origineller Form von (Mozart-)Kugeln und (Sisi-)Talern weltweite Exportschlager. Man muss es den Österreichern schon lassen – zwei Bayern einzubürgern und über 100 Jahre später wie Popstars zu vermarkten, ist wirklich gerissen. Der deutsche Versuch, einen Österreicher erfolgreich zu vermarkten, scheiterte bekanntermaßen nach 12 Jahren – nicht alles, was braun ist, schmeckt zuckersüß. (mehr…)
Add comment 2. November 2009
Rezept für ein feuriges Chili con Kürbis
Chili con Kürbis
Zutaten für 12 Personen:
- 3 große Zwiebeln
- 4 Stangen Staudensellerie
- 1 grüne und 1 rote Paprikaschote
- 1 Kürbis, ungeputzt ca. 1 kg
- 1 große Dose geschälte Tomaten (800g)
- 1 kg mageres Rinder-Hackfleisch
- 4 EL Öl
- ¾ Liter Rinderbrühe
- 2 TL getrocknete gemischte Kräuter
- Salz
- Sambal Oelek oder Tabasco
- 2 Dosen Kidneybohnen
Zubereitungszeit: 1,5 Stunden
Zubereitung: (mehr…)
Add comment 26. Oktober 2009
Rezept für „Beschwipste Halloween-Muffins „
Beschwipste Halloween-Muffins
Mit diesen schaurig-leckeren Spinnennetz-Muffins bestecht Ihr jeden Gruselgeist auf Eurer Halloween-Fete.
Zutaten für 12 Stück:
Für den Teig:
- 50 g Zartbitter-Schokolade
- 1 reife Banane
- 1 EL Zitronensaft
- 5 EL Pflanzenöl
- 2 Eier
- 70 g Zucker
- 6 EL Buttermilch
- 4-5 Tropfen Rumaroma
- 250 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
Für die Glasur:
- 200 g Puderzucker
- 3 EL Rum
- 2 TL Kakaopulver
Zubereitung (ca. 1 Std. ohne Abkühlzeit):
1.) Ein Muffin-Blech mit 12 Vertiefungen einfetten oder Papierförmchen hinein setzen. Den Backofen auf 200° C (180° C Umluft) vorheizen. (mehr…)
1 comment 23. Oktober 2009
Halloween – Eine Nacht zum Gruseln
„Süßes oder Saures!“
In der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November ist Halloween. Wieder mal eine kommerzielle Unsitte, die aus den USA zu uns herüberschwappte? Nein, im Gegenteil! Schenkt man den Mythologien Glauben, basiert Halloween auf einem heidnischen Fest der Kelten namens Samhain. In dieser Nacht soll es den Geistern aus dem Reich der Toten möglich gewesen sein, Kontakt mit den Lebenden aufzunehmen.

Innerhalb der Keltenstämme hat sich dieser Geister-Glauben bei den Iren am längsten gehalten und die haben ihn bei ihren Auswanderungswellen nach Nordamerika dorthin mitgenommen. Der großen Lobby der Irländer in den USA ist es wohl zu verdanken, dass sich dieser Brauch in Windeseile übers ganze Land verbreitete und nun dort zelebriert wird wie in keinem anderen Land. Und weil USA eine Weltmacht ist und wir Europäer schon ganz schön amerikanisiert sind, exportieren uns nun die Amis unseren eigenen Totenkult zurück – klingt komisch, ist aber so! (mehr…)
Add comment 20. Oktober 2009
Anleitung zum Schnitzen eines Halloween-Kürbisses (Jack O`Lantern)
Der Brauch, Kürbisse auszuhöhlen und gruselige Fratzen in den hohlen Kürbis zu schnitzen geht auf eine irische Legende zurück.
Demnach gelang es einem gewieften, diebischen Trunkenbold namens Jack the Smith, den Teufel zu überlisten, als dieser am Tag vor Allerheiligen kam, um Jacks Seele zu holen. Der Bandit erbot sich einen letzten Drink auf Kosten des Satans. Als dieser die Zeche nicht zahlen konnte, überredete ihn Jack, sich in eine Münze zu verwandeln. Doch anstatt mit der Münze die Rechnung zu begleichen, steckte Jack sie in seine Tasche, in der sich auch ein Kruzifix befand. Der Teufel – durch das Kreuz verhindert, sich zurückzuverwandeln – sah sich gezwungen, auf einen Handel mit dem Betrüger einzulassen und verschonte ihn daher für die nächsten zehn Jahre. Nach Ablauf der Frist kam der Fürst der Finsternis erneut, um Jack zu sich in die Hölle zu holen. (mehr…)
2 comments 16. Oktober 2009
Rezept für eine herbstliche Kürbiscremesuppe
Leckere Kürbiscremesuppe
Zutaten
1 Kürbis (ca.1kg)- 2 mittelgroße Kartoffeln
- 2 kleine Zwiebeln
- 40 g Butter
- Ein Stückchen frischen Ingwer (ca. 30g)
- 1 Liter Gemüse- oder Hühnerbrühe
- Salz, Cayennepfeffer, Ingwerpulver (mehr…)
1 comment 11. Oktober 2009
Die Herbst-Elf
Die Sonne schickt ihre letzten warmen Strahlen auf die Erde, der Wind weht lau durch die Lüfte, das Blau des Himmels verblasst langsam in diesen Tagen. Der Sommer ist zu Ende, es herrscht der Altweibersommer.
Seinen Namen verdankt diese warme Herbstzeit dem Phänomen, dass nach einer kühlen Herbstnacht die vom Tau benetzten Spinnweben, die nun besonders zahlreich an Bäumen und Büschen in Erscheinung treten, im Altdeutschen „Weiben“ heißen und an die silbergrauen langen Haare älterer Frauen erinnern. Im englischen Sprachraum kennt man diese spätsommerlichen Wochen unter dem weit romantischer klingenden Namen „Indian Summer“, mit dem wir das prachtvolle Farbenspiel des Herbstlaubes und der leuchtenden Beeren vor einem strahlend blauen Himmel verbinden. Vielmehr geht dieser poetische Namen aber auf die nordamerikanischen Indianerstämme zurück, die in den letzten Wochen des Sommers besonders aktiv waren in ihrer Jagdaktivität und kriegerischen Überfällen….um für den Winter gerüstet zu sein. (mehr…)
Add comment 8. Oktober 2009
Herbstgedanken

Herbst
Hermann von Lingg
Was hab’ ich nicht alles dem Himmel verziehn,
Nur weil er auf Hügeln die Rebe lässt blühn!
Ich liebe den Herbst und im ersten Schnee
Die Tannen im Nebel, im Berge den See. (mehr…)
2 comments 4. Oktober 2009
Münchner Originale auf dem Oktoberfest (Wiesn)
Wenn in München Tausende ihre Tracht zur Schau stellen, das Bier in Fluten ausgeschenkt wird, Millionen bunter Lichter die unzähligen Schaubuden und Fahrgeschäfte zum Leuchten bringen und ein unwiderstehlicher Duft von Grillhendl, gebrannten Mandeln und Zuckerwatte in der Luft liegt, dann ist wieder Oktoberfest. Der weltgrößte Rummel vereint Rekordzahlen mit traditionellem bayrischem Flair auf einmalige Art und Weise.
Elfenzauber stellt Euch hier einige liebenswerte bayrische Highlights vor, …die genauso unverrückbar zur Wiesn gehören wie die Wiesn-Maß und das halbe Wiesn-Hendl.
Die Wiesn-Breze
Die Wiesn-Breze zählt zu den kulinarischen Schmankerl des berühmtesten Volksfests der Welt.
Wie alles auf dem Oktoberfest ist auch die Breze um einige Nummern größer als die gewöhnliche Münchner Laugenbreze. Im Stil der Münchner Breze gebacken handelt es sich bei der großen Oktoberfest-Variante um ein hell gebräuntes Laugengebäck mit knuspriger Salzkruste, einem weichen gewölbten, idealerweise aufgesprungenem Bauch und Weißbrot-ähnlicher Konsistenz. Die Teigstränge in der Mitte der Breze sind kross, aber nicht trocken.
Die Breze besteht aus Mehl, Hefe, Wasser, Malz sowie Salz und wird vor dem Backen in Natronlauge getunkt, die dem Gebäck seine typische Farbe verleiht. Nach dem Laugen streut der Bäcker Salz in verschiedenen Körnungen darüber.
Herkunft der Laugenbreze
Um die Entstehung der Laugenbreze ranken sich viele, nicht belegte Geschichten.
Einer schwäbischen Legende nach erfand der Bäckermeister Frieder aus Bad Urach in der Schwäbischen Alb im 15. Jahrhundert die Laugenbreze. Er fiel bei seinem Landesherrn, dem Grafen Eberhard von Urach, in Ungnade und sollte gehängt werden. (mehr…)
2 comments 19. September 2009
„Auf geht’s zur Wiesn!“ – Insider-Tipps zur Vorbereitung für einen gelungenen Oktoberfest-Besuch
Ein kleiner Wiesn-Führer für alle Feierfreudigen
Am 19. September ist es wieder so weit… wenn man um 12.00 Uhr live im Schottenhamel oder im Bayrischen Fernsehen mitverfolgt, wie der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude hammerschwingend die bekannten und beliebten Worte „O`zapft is“ ausruft – gefolgt von zwölf Böllerschüssen… dann, ja dann ist wieder Wiesn-Zeit!
München mutiert zum Tollhaus, die bayrische Weltordnung gerät aus den Fugen, Millionen von ausländischen Schau- und Feierlustigen suchen die Stadt heim, die Einheimischen polieren ihre Dirndl und Lederhosen auf.
Wer allerdings noch nie das Oktoberfest besucht hat, stürzt sich wahrscheinlich erst einmal wild ins Vergnügen und stellt nach Kurzem fest, dass die Wiesn ihren eigenen Regeln und Gesetzen folgt. Damit die Party ein absoluter Knaller wird, hält Elfenzauber hier für Euch ein paar Tipps und Wissenswertes rund um das Oktoberfest bereit – nicht nur für Erstbesucher.
Wann konn i auf`d Wiesn geh`n? – Die besten Besuchszeiten
Generell kann natürlich jedermann jederzeit auf die Wiesn gehen. Damit einem aber nicht die „Wegen Überfüllung geschlossen“-Plakate an den Zelten die Feierlaune verderben, solltet Ihr folgendes wissen:
- Das Oktoberfest bietet Spaß und gute Laune für Groß und Klein. Doch gibt es aus Gründen des Kinder- und Jugendschutzes folgende Einschränkungen: Kinder unter 16 Jahren dürfen nach 20 Uhr nur in Begleitung Erziehungsberechtiger auf die Wiesn
- Das Schieben von Kinderwagen ist ab 18 Uhr und an Samstagen ganztägig nicht gestattet.
- Montag, besonders der erste Wiesn-Montag gilt eher als ein ruhiger Besuchstag.
- Die Dienstagnachmittage von 12 Uhr bis 18 Uhr erklärte die Wiesn-Leitung zum Familientag, in diesem Zeitfenster erhalten Familien zahlreiche Vergünstigungen bei den Fahrgeschäften und Imbissbuden.
- Donnerstage gelten als sehr beliebter Tag für Firmenfeiern. Die Zelte sind meist Monate im Voraus ausgebucht, so dass die Chancen auf Plätze im Zelt für Spontan-Entschlossene eher dürftig ausfallen.
- Das zweite Wochenende ist bekannt als das „Italiener-Wochenende“. Dann werden die südeuropäischen Gäste scharenweise in Reisebusse gestopft und auf dem Busparkplatz vor der Festwiese wieder frei gelassen. Party-wütig und überschwänglich stürzen sie sich bereits früh morgens ins Getümmel. Leider unterschätzen die Besucher vom „Stiefel“ erst das starke Wiesnbier und dann sich selbst und landen über kurz oder lang auf der berühmt-berüchtigen „Ausnüchterungs“-Wiese vor der Bavaria. Es bleibt Euch überlassen, ob Ihr einfach mit den Südländern mitfeiert oder dem Chaos am besten aus dem Weg geht.
Samstags sind die Zelte bereits früh am Vormittag überfüllt und Ordner halten sie strikt geschlossen. Wer einen Platz im Zelt ergattern möchte, sollte bereits um 5.30 Uhr vor dem Zelt anstehen.- Als Auftakt zum Oktoberfest ziehen die Wiesn-Wirte am ersten Wiesn-Samstag ab 10.45 Uhr mit ihren festlichen Brauerei-Gespannen zum Festgelände. Dieser Einzug der Festwirte gehört bereits zum großen Spektakel, noch bevor der Oberbürgermeister um 12.00 Uhr das Oktoberfest durch das „O`zapfen“ offiziell eröffnet. Wer dann noch keinen Platz im Zelt hat, für den heißt es „Anstellen“, denn die Plätze zum „O`zapfen“ sind begehrt und damit schon über Wochen im Voraus reserviert.
- Am ersten Wiesn-Sonntag findet der Trachten- und Schützenumzug statt, bei dem Trachten- und Schützenvereine mit insgesamt 9.500 Teilnehmern und über 40 prächtig geschmückten Festwägen aus ganz Europa durch München ziehen und schließlich bis mittags auf der Wiesn einmarschieren. Karten für einen Tribünenplatz an der Strecke gibt es im Vorverkauf. Erfahrungsgemäß ist hier besonders viel los in den Zelten und Biergärten des Oktoberfests.
Wos ziag i o? – Tracht ist nicht gleich Tracht
Hierzulande dominiert ja das Bild des allezeit Lederhosen-tragenden und dauerjodelnden Bayern. Nun gut, zumindest für das Oktoberfest bewahrheitet sich dieses Klischee großteils. Der Herr geht standesgemäß in Lederhose, die Dame im Dirndl auf die Wiesn, das Jodeln läuft nach der dritten Maß dann von selbst.
Nun geben sich auch Oktoberfest-Besucher häufig dieser bayrisch-volkstümlichen Tradition hin und planen in ihren München-Besuch zusätzlich ein ausgiebiges Trachten-Shopping mit ein. Generell gilt: Wer Tracht trägt ist in. Es gibt jedoch Hinweise, die den Träger sofort als Nicht-Bayern outen. Hier deshalb einige Tipps zum Tragen bayrischer Tracht: (mehr…)
2 comments 8. September 2009

