Happy Birthday Oktoberfest!
In diesem Jahr gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt ein ganz besonderes Jubiläum zu feiern. Und die ganze Welt feiert mit: das Oktoberfest wird 200 Jahre!
Das bekannteste und größte Volksfest der Welt in München jährt sich 2010 bereits zum zweihundertsten Male, wenngleich es eigenltlich erst das 177. Fest ist. Seit 1810 nämlich, als das erste Oktoberfest anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Ludwig von Bayern mit der Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen in Form eines Pferderennens stattfand, musste das Volksfest bislang 24 Mal ausfallen – wegen zwei Cholera-Epidemien in den Jahren 1854 und 1873 sowie während des Zweiten Weltkrieges und in den Nachkriegsjahren.

Die königlichen Hochzeitsfeierlichkeiten im Jahre 1810 dauerten fünf Tage und endeten mit am 17. Oktober mit einem Pferderennen und einem großen Volksfest auf einer Wiese vor den Toren der Stadt, welche die Münchner später zu Ehren der Braut Theresienwiese – oder kurz „Wiesn“ nannten. Dies war die Geburtsstunde des heutigen Oktoberfests. (weiterlesen…)
Add comment 24. August 2010
Der Kleine Prinz – Zum 110. Geburtstag des französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry
„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast.
Du bist für Deine Rose verantwortlich.“

„Alle großen Leute sind einmal Kinder gewesen
(aber wenige erinnern sich daran).“
(Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry, 1943)
Mit diesen Worten aus seinem 1943 erschienenen Märchen „Der kleine Prinz“ (im Original: „Le Petit Prince“) spricht Antoine de Saint-Exupéry bis heute Millionen Kinder und Erwachsene an. Der Ich-Erzähler in der Geschichte berichtet von dem kleinen Prinzen, den er nach seinem Flugzeugabsturz in der Wüste trifft. Der kleine Prinz lebt auf einem Asteroiden und ist tagein, tagaus damit beschäftigt, seinen kleinen Planeten zu pflegen, die Affenbrotbäume auszureißen und die Vulkane zu kehren bis zu jenem Tag, an dem eine wunderschöne Rose auf dem Asteroiden wächst und den kleinen Prinzen mit ihrer herrlichen Pracht verzückt.
Doch nach Tagen des Pflegens und Begehrens fällt dem kleinen Prinzen die Eitelkeit der Rose zur Last und so beginnt er seine Reise zu den umliegenden Asteroiden, wo er einen König, einen Eitlen, einen Alkoholiker, einen Geschäftsmann, einen Laternenanzünder und einen Geografen kennen lernt. Doch versteht der kleine Prinz deren Ansichten und Pflichten nicht und begibt sich schließlich auf die Reise zur Erde. Er trifft eine Schlange, freundet sich mit einem Fuchs an und verweilt anschließend einige Tage bei dem gestrandeten Ich-Erzähler, dem das kleine Männchen mit seinen Geschichten nach und nach ans Herz wächst. Doch je länger der kleine Prinz auf der Erde weilt, desto mehr sehnt er sich nach seinem Planeten und seiner Rose und so bittet er die Schlange, ihm auf seiner Heimreise behilflich zu sein. In dem Bewusstsein, dass er seinen Körper verlassen muss und nur seine Seele zurückkehren kann, lässt er sich von der Schlange beißen und ist am nächsten Tag bereits verschwunden. Der Ich-Erzähler kehrt mit seinem reparierten Flugzeug in seine Welt zurück, bedauert den Verlust seines lieb gewonnenen Freundes allerdings Tag für Tag und bittet den Leser zum Ende der Erzählung, ihm bei der Suche nach dem kleinen Prinzen zu helfen.
Das Märchen, das vom Autor Antoine de Saint-Exupéry mit einfachen Zeichnungen illustriert und bis heute in 180 Sprache und Dialektversionen übersetzt wurde, gilt als Sinnbild für Menschlichkeit und Freundschaft. Das Werk, wenngleich es in einfacher, kindlicher Erzählweise geschrieben ist, enthält eine Vielzahl von Metaphern und politischen Anspielungen, aber auch autobiographische Züge. (weiterlesen…)
1 comment 29. Juni 2010
Shopping mit den Königs – Ein Einkaufsbummel bei den Königlich Bayerischen Hoflieferanten
Sich fühlen wie ein König, gekleidet in teuerstem Tuche, bestückt mit edelsten Juwelen und vom feinsten Porzellan die köstlichsten Delikatessen genießen…wer glaubt, es handle sich hierbei um einen Traum, der möge sich entführen lassen zu einer wahrlich majestätischen Shoppingtour durch Münchens Innenstadt – auf den Spuren der einstigen Könige, Prinzregenten und Kurfürsten.
Die Residenz steht als Wohn- und Regierungssitz der bayerischen Monarchen ganz oben auf der Liste der Münchner Sehenswürdigkeiten.
Ein Besuch der königlichen Schlaf- und Thronsäle vermittelt eindrucksvoll die über vierhundert Jahre lange Wohn- und Lebenskultur am Königshof der Wittelsbacher. Angeregt vom Prunk der Ausstellungsstücke, sei es Mobiliar, Porzellan oder Kleidungsstücke, kommen uns ganz alltägliche Fragen in den Sinn. Geht man als König eigentlich einkaufen? Und wenn ja, wo?
Antworten auf diese Fragen erfährt der Besucher nur wenige Schritte vom Portal der Residenz entfernt. In unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Königshof finden sich heute noch Geschäfte, die ehemals den bayerischen Märchenprinzen König Ludwig II. und seines Gleichen belieferten – als Königlich Bayerische Hoflieferanten. So finden wir in Fußnähe zum „Hofe“ die Spezialitätenhäuser Dallmayr und Eilles, die Konditoreien Rottenhöfer und Erbshäuser, Juweliere, Mode- und Einrichtungs-Häuser sowie Genussmittelfabrikanten, die den bayerischen Adel seit jeher versorgen.
Zum Ende der Prinzregentenzeit um 1912 existierten in München etwa 300 Hoflieferanten. Es handelte sich hierbei um Unternehmen, die Waren oder Dienstleistungen am Hof anboten und die Königliche Familie regelmäßig beliefern durften. Die Bayerischen Könige sowie Prinzregent Luitpold verliehen jenen Firmen und Geschäften den Titel „Königlich Bayerischer Hoflieferant“. Neben den Hoflieferanten gab es die Inhaber des eigentlichen Hoftitels, z.B. den Hof-Elfenbeinschneider, Hof-Pflastermeister oder die Hofpfisterei (Hofmühle und Hofbäcker) Ein Privileg der Hoflieferanten war es, das königliche Wappen im Firmenlogo zu führen, ein damals durchaus repräsentatives Marketingelement. (weiterlesen…)
1 comment 16. Mai 2010
Muttertag-Spezial
Nun es wieder so weit – ganz Deutschland freut sich auf den Muttertag. Ganz Deutschland? Nein, eine kleine Gruppe hektisch aussehender Personen hetzt derzeit durch die Fußgängerzonen, hysterisch auf der Suche nach Geschenken und verfällt schließlich schweißgebadet in Panik: die Kinder! Und sind wir letztendlich nicht alle Kinder?
Damit sich in diesem Jahr wirklich alle auf den höchsten Feiertag, den Tag der Mutter, freuen können, hat Elfenzauber hier ein paar Tipps zur optimalen Vorbereitung.
Wie alles begann – Entstehungsgeschichte des Muttertags
Mit Liebe geschenkt:
Blumenstrauß mit Herzchen-Gutscheinen
Wellness-Paket zum Muttertag
Liebevolle Worte:
Muttertags-Gedicht auf Andys Wortgef(l)echt
Mit Liebe gebacken:
Rezept Falscher Bienenstich (Biskuit-Torte mit Paradiescreme-Füllung)
Rezept Doppelstöckige Sachertorte
Elfenzauber wünscht allen Müttern einen wunderschönen Muttertag!
Add comment 1. Mai 2010
Ostern rund um den Globus
Der Frühling steht vor der Tür und da lässt sich auch der Hase nicht bitten und bemalt schon fleißig Eier, um sie zu Ostern für die Kinder zu verstecken. Doch nicht in allen Ländern wird der Osterhase von den Kids so sehnsüchtig erwartet wir bei uns.
Da gibt es harte Konkurrenz, wie beispielsweise das Osterküken in Schweden, französische Pferde und natürlich ein Beuteltier namens Bilby im Land der Kängurus. Elfenzauber entführt Euch auf eine Reise um den Globus und erzählt, wie die Menschen anderswo das Osterfest begehen.
Australien:
So beliebt der Osterhase auf der Nordhalbkugel ist, die Australier können Kaninchen nicht leiden, zerfressen sie doch das ohnehin schon karge Weideland.
Und kurzerhand ersetzten die Aussis den „Bunny“ durch den „Bilby“, ein hasenähnliches Beuteltier, das der Kaninchen-Invasion im 18. Jahrhundert aus Europa zum Opfer fiel und seitdem vom Aussterben bedroht ist. Auf dem Kontinent leben nur noch etwa 600 Bilbies und zu Ostern gibt es sie in Schokolade gegossen in den heimischen Lebensmittelregalen. (weiterlesen…)
Add comment 21. März 2010
Der Tanz der Marktweiber (Marktfrauen)
München, 11 Uhr, wieder mal Schnee. Das Haar sitzt. Viktualienmarkt, 11.05 Uhr, die Kostüme glänzen. Bühne im Biergarten, 11.15 Uhr. Es gibt kein Halten mehr – die Show beginnt. So oder so ähnlich würde wohl der Spot klingen, wenn es wieder heißt: Ab zum legendären Tanz der Marktweiber.
Jährlich findet dieses schrill-bunte, spaßige Spektakel am Faschingsdienstag auf dem Münchner Viktualienmarkt statt und stellt damit einen der Höhepunkte des Münchner Faschingstreibens dar. Die Frauen der Marktbuden des berühmten Viktualienmarktes führen dabei eine eigene Choreographie auf. Das Brauchtum besteht schon seit über 100 Jahren und ist in den 1950er Jahren erstmals urkundlich erwähnt. Während der Tanz in den 50er und 60er Jahren eher im kleinen Rahmen, also vor ihren eigenen Marktständen stattfand und noch als Geheimtipp galt, erhält der „Tanz der Marktfrauen“ im Jahr 1987 durch die Initiative der Inhaberin von Karnoll´s Back und Kaffeestand neue Dimensionen. (weiterlesen…)
Add comment 6. Februar 2010
Carnevale di Venezia – Der Mythos des venezianschen Karnevals
In den kommenden „tollen“ Tagen sehen wir überall auf der Welt wieder bunt maskierte Menschen ausgelassen und fröhlich durch die Städte tanzen, um Karneval zu feiern – oder Fasching, wie man in Bayern sagt. Die Karnevalsbräuche stammen ursprünglich von heidnischen Formen der Winteraustreibung, wenngleich über die Jahrhunderte hinweg die christliche Fastenzeit in unmittelbaren Bezug zur Fastnacht gebracht wurde. Denn seit jeher gehen die Menschen in den Tagen vor der Fastenzeit mit beschwingter Lebensfreude kulturellen und kulinarischen Genüssen nach.
Der Begriff Karneval leitet sich vermutlich vom lateinischen Wort „carnelevare“ (carne = Fleisch, levare = beseitigen/entfernen) ab. Als geflügeltes Wort galt „carne vale!“, sprich „Fleisch, lebe wohl!“. Es galt, die Fleischvorräte aufzubrauchen, die während der 40 Fastentage bis Ostern verboten waren.
Zu den bekanntesten und prachtvollsten zählen seit fast eintausend Jahren die Karnevals-Feierlichkeiten in Venedig. Hier gab es kaum Unterschiede zwischen Armen und Reichen, Einheimischen und Fremden, Akteuren und Zuschauern. Einzig und allein das Mitfeiern steht im Vordergrund – und zwar mit Maske! Die venezianische Maskerade blickt auf eine uralte Tradition zurück, die ihren ausschweifendsten Höhenpunkt im 18. Jahrhundert hatte und mit dem heutigen Massentourismus neu aufzublühen scheint. Elfenzauber entführt Euch auf eine Zeitreise durch den berauschenden und phantastischen Karneval in der geheimnisvollen Lagunenstadt. (weiterlesen…)
2 comments 31. Januar 2010
Adeles Schatz
Dragon’s-Ice-Castle liegt in einem Labyrinth aus unendlich hohen Fjorden,
die Beschreibung lässt’s ja schon erahnen, das ist weit oben im Norden.
Hier hausen die Geister blutrünstiger Wikinger und finsterer Ungeheuer,
ungebetene Gäste, so erzählt man, bezahlen mit ihrem Leben – das ist teuer.
Doch spukt’s in dem dunklen Gemäuer nicht nur so zum Spaß – mitnichten,
die üblen Gestalten verweilen diesseits, um Schatzräuber zu vernichten.

Was dieser Schatz so ganz genau verbirgt, weiß keine Menschenseele,
Legenden orakeln von Gold, ewiger Jugend, Weisheit – und von Adele.
Adele gibt’s schon ewig und für immer, doch tut dies nichts zur Sache,
grobe Furchen und Kratzer im Gesicht stellen klar, sie ist ein alter Drache.
Meist sitzt sie gegrämt in ihrer Burg, ganz einsam und so schrecklich müde,
selbst ein Freier auf Entzug käme zu dem Schluss: „Mein Gott ist die prüde“. (weiterlesen…)
Add comment 10. Januar 2010
Glücksbringer zu Silvester
Viel Glück im Neuen Jahr! Die Geschichte hinter den Glücksbringern
Das alte Jahr neigt sich dem Ende, die Vorbereitungen auf die Silvesternacht laufen auf Hochtouren. Neben den Zutaten für das Fondue und die Bowle sowie den Feuerwerksraketen und Krachern stehen alle Formen von Glückbringern auf der Einkaufsliste.
Für den Liebsten ein Glücksschweinchen besorgt, der Schwiegermama ein Hufeisen geschenkt und die Freunde bekommen Glücksklee mit einem Kaminkehrer aus Pfeifendraht – doppelt hält ja bekanntlich besser.
Doch woher stammen all diese Symbole, die derzeit – wie stets zu Beginn eines neuen Jahres – großen Absatz finden? Lest hier die Geschichte hinter den Glücksbringern.
Das Hufeisen:
Es gilt auf der ganzen Welt als bekanntes Symbol für Glück, egal ob als Abbildung auf einer Glückwunschkarte oder aus goldenem Karton in einem Glückskleetopf steckend. Jedoch stellen diese künstlich geschaffenen Abbilder lediglich den bildlichen Wunsch des Glücksbringens dar, der bei weitem nicht so mächtig ist, wie ein Hufeisen in seiner eigentlichen Form. Dieses nämlich muss aus Eisen geschmiedet, mit sieben Löchern versehen und unbedingt gebraucht, also von einem Pferd getragen sein. (weiterlesen…)
Add comment 30. Dezember 2009


