Von Hausgeistern und kleinen Wundern
Bisweilen wundern wir uns, warum in unseren Häusern immer wieder Socken verschwinden.
Aber stets fehlt nur einer, nicht beide. Wir schieben es auf das aus der Werbung bekannte Waschmaschinen-Monster oder auf unsere Vergesslichkeit. Und doch fällt eines auf: Es sind immerzu unsere liebsten, wärmsten, wolligsten Socken, von denen – vor allem in der Winterzeit – am Ende lediglich ein einzelner übrig bleibt. In Wahrheit klauen uns winzige, freche, gutartige kleine Hausgeister unsere Socken: die Kobolde. (mehr…)
3 comments 15. November 2009
Der Kaiser ist immer und überall … in Wien
Vielleicht hatte der ein oder andere unter Euch schon einmal die Gelegenheit, ein paar Stunden in Wien zu verweilen. Sei es für einen kurzen Aufenthalt auf der Durchreise oder bei einer Tagestour. Dann habt Ihr die Donaumetropole wohl im Schnelldurchlauf kennen gelernt: die „kleine Audio-Tour“ durch Schloss Schönbrunn, einen großen Braunen in einem der stilvollen Kaffeehäuser, noch schnell ein Foto geknipst vom Steffl, ein kurzer Marathon durch die vielen Souvenir-Läden, ab zum Heldenplatz an der Hofburg und zum Abschied noch schnell auf den Wiener Prater.
So hat sich Euch sicherlich in kürzester Zeit das Bild aufgedrängt, dass diese Stadt ihren Weltruhm auf drei historische Größen stützt: den Wunderknaben Mozart, die wunderschöne Kaiserin Elisabeth „Sisi“ (Sissi) von Österreich und natürlich die wunderbare Versuchung aus dem Hause Sacher – die Sachertorte.
Während die Sachertorte heutzutage noch in ihrer Originalform tausendfach in die ganze Welt geschickt wird, sind die beiden erstgenannten in origineller Form von (Mozart-)Kugeln und (Sisi-)Talern weltweite Exportschlager. Man muss es den Österreichern schon lassen – zwei Bayern einzubürgern und über 100 Jahre später wie Popstars zu vermarkten, ist wirklich gerissen. Der deutsche Versuch, einen Österreicher erfolgreich zu vermarkten, scheiterte bekanntermaßen nach 12 Jahren – nicht alles, was braun ist, schmeckt zuckersüß. (mehr…)
Add comment 2. November 2009
Rezept für ein feuriges Chili con Kürbis
Chili con Kürbis
Zutaten für 12 Personen:
- 3 große Zwiebeln
- 4 Stangen Staudensellerie
- 1 grüne und 1 rote Paprikaschote
- 1 Kürbis, ungeputzt ca. 1 kg
- 1 große Dose geschälte Tomaten (800g)
- 1 kg mageres Rinder-Hackfleisch
- 4 EL Öl
- ¾ Liter Rinderbrühe
- 2 TL getrocknete gemischte Kräuter
- Salz
- Sambal Oelek oder Tabasco
- 2 Dosen Kidneybohnen
Zubereitungszeit: 1,5 Stunden
Zubereitung: (mehr…)
1 comment 26. Oktober 2009
Rezept für „Beschwipste Halloween-Muffins „
Beschwipste Halloween-Muffins
Mit diesen schaurig-leckeren Spinnennetz-Muffins bestecht Ihr jeden Gruselgeist auf Eurer Halloween-Fete.
Zutaten für 12 Stück:
Für den Teig:
- 50 g Zartbitter-Schokolade
- 1 reife Banane
- 1 EL Zitronensaft
- 5 EL Pflanzenöl
- 2 Eier
- 70 g Zucker
- 6 EL Buttermilch
- 4-5 Tropfen Rumaroma
- 250 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
Für die Glasur:
- 200 g Puderzucker
- 3 EL Rum
- 2 TL Kakaopulver
Zubereitung (ca. 1 Std. ohne Abkühlzeit):
1.) Ein Muffin-Blech mit 12 Vertiefungen einfetten oder Papierförmchen hinein setzen. Den Backofen auf 200° C (180° C Umluft) vorheizen. (mehr…)
1 comment 23. Oktober 2009
Halloween – Eine Nacht zum Gruseln
„Süßes oder Saures!“
In der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November ist Halloween. Wieder mal eine kommerzielle Unsitte, die aus den USA zu uns herüberschwappte? Nein, im Gegenteil! Schenkt man den Mythologien Glauben, basiert Halloween auf einem heidnischen Fest der Kelten namens Samhain. In dieser Nacht soll es den Geistern aus dem Reich der Toten möglich gewesen sein, Kontakt mit den Lebenden aufzunehmen.

Innerhalb der Keltenstämme hat sich dieser Geister-Glauben bei den Iren am längsten gehalten und die haben ihn bei ihren Auswanderungswellen nach Nordamerika dorthin mitgenommen. Der großen Lobby der Irländer in den USA ist es wohl zu verdanken, dass sich dieser Brauch in Windeseile übers ganze Land verbreitete und nun dort zelebriert wird wie in keinem anderen Land. Und weil USA eine Weltmacht ist und wir Europäer schon ganz schön amerikanisiert sind, exportieren uns nun die Amis unseren eigenen Totenkult zurück – klingt komisch, ist aber so! (mehr…)
Add comment 20. Oktober 2009
Anleitung zum Schnitzen eines Halloween-Kürbisses (Jack O`Lantern)
Der Brauch, Kürbisse auszuhöhlen und gruselige Fratzen in den hohlen Kürbis zu schnitzen geht auf eine irische Legende zurück.
Demnach gelang es einem gewieften, diebischen Trunkenbold namens Jack the Smith, den Teufel zu überlisten, als dieser am Tag vor Allerheiligen kam, um Jacks Seele zu holen. Der Bandit erbot sich einen letzten Drink auf Kosten des Satans. Als dieser die Zeche nicht zahlen konnte, überredete ihn Jack, sich in eine Münze zu verwandeln. Doch anstatt mit der Münze die Rechnung zu begleichen, steckte Jack sie in seine Tasche, in der sich auch ein Kruzifix befand. Der Teufel – durch das Kreuz verhindert, sich zurückzuverwandeln – sah sich gezwungen, auf einen Handel mit dem Betrüger einzulassen und verschonte ihn daher für die nächsten zehn Jahre. Nach Ablauf der Frist kam der Fürst der Finsternis erneut, um Jack zu sich in die Hölle zu holen. (mehr…)
2 comments 16. Oktober 2009
Rezept für eine herbstliche Kürbiscremesuppe
Leckere Kürbiscremesuppe
Zutaten
1 Kürbis (ca.1kg)- 2 mittelgroße Kartoffeln
- 2 kleine Zwiebeln
- 40 g Butter
- Ein Stückchen frischen Ingwer (ca. 30g)
- 1 Liter Gemüse- oder Hühnerbrühe
- Salz, Cayennepfeffer, Ingwerpulver (mehr…)
2 comments 11. Oktober 2009
Die Herbst-Elf
Die Sonne schickt ihre letzten warmen Strahlen auf die Erde, der Wind weht lau durch die Lüfte, das Blau des Himmels verblasst langsam in diesen Tagen. Der Sommer ist zu Ende, es herrscht der Altweibersommer.
Seinen Namen verdankt diese warme Herbstzeit dem Phänomen, dass nach einer kühlen Herbstnacht die vom Tau benetzten Spinnweben, die nun besonders zahlreich an Bäumen und Büschen in Erscheinung treten, im Altdeutschen „Weiben“ heißen und an die silbergrauen langen Haare älterer Frauen erinnern. Im englischen Sprachraum kennt man diese spätsommerlichen Wochen unter dem weit romantischer klingenden Namen „Indian Summer“, mit dem wir das prachtvolle Farbenspiel des Herbstlaubes und der leuchtenden Beeren vor einem strahlend blauen Himmel verbinden. Vielmehr geht dieser poetische Namen aber auf die nordamerikanischen Indianerstämme zurück, die in den letzten Wochen des Sommers besonders aktiv waren in ihrer Jagdaktivität und kriegerischen Überfällen….um für den Winter gerüstet zu sein. (mehr…)
Add comment 8. Oktober 2009
Herbstgedanken

Herbst
Hermann von Lingg
Was hab’ ich nicht alles dem Himmel verziehn,
Nur weil er auf Hügeln die Rebe lässt blühn!
Ich liebe den Herbst und im ersten Schnee
Die Tannen im Nebel, im Berge den See. (mehr…)
2 comments 4. Oktober 2009
Münchner Originale auf dem Oktoberfest (Wiesn)
Wenn in München Tausende ihre Tracht zur Schau stellen, das Bier in Fluten ausgeschenkt wird, Millionen bunter Lichter die unzähligen Schaubuden und Fahrgeschäfte zum Leuchten bringen und ein unwiderstehlicher Duft von Grillhendl, gebrannten Mandeln und Zuckerwatte in der Luft liegt, dann ist wieder Oktoberfest. Der weltgrößte Rummel vereint Rekordzahlen mit traditionellem bayrischem Flair auf einmalige Art und Weise.
Elfenzauber stellt Euch hier einige liebenswerte bayrische Highlights vor, …die genauso unverrückbar zur Wiesn gehören wie die Wiesn-Maß und das halbe Wiesn-Hendl.
Die Wiesn-Breze
Die Wiesn-Breze zählt zu den kulinarischen Schmankerl des berühmtesten Volksfests der Welt.
Wie alles auf dem Oktoberfest ist auch die Breze um einige Nummern größer als die gewöhnliche Münchner Laugenbreze. Im Stil der Münchner Breze gebacken handelt es sich bei der großen Oktoberfest-Variante um ein hell gebräuntes Laugengebäck mit knuspriger Salzkruste, einem weichen gewölbten, idealerweise aufgesprungenem Bauch und Weißbrot-ähnlicher Konsistenz. Die Teigstränge in der Mitte der Breze sind kross, aber nicht trocken.
Die Breze besteht aus Mehl, Hefe, Wasser, Malz sowie Salz und wird vor dem Backen in Natronlauge getunkt, die dem Gebäck seine typische Farbe verleiht. Nach dem Laugen streut der Bäcker Salz in verschiedenen Körnungen darüber.
Herkunft der Laugenbreze
Um die Entstehung der Laugenbreze ranken sich viele, nicht belegte Geschichten.
Einer schwäbischen Legende nach erfand der Bäckermeister Frieder aus Bad Urach in der Schwäbischen Alb im 15. Jahrhundert die Laugenbreze. Er fiel bei seinem Landesherrn, dem Grafen Eberhard von Urach, in Ungnade und sollte gehängt werden. (mehr…)
2 comments 19. September 2009

