Der Tanz der Marktweiber
München, 11 Uhr, wieder mal Schnee. Das Haar sitzt. Viktualienmarkt, 11.05 Uhr, die Kostüme glänzen. Bühne im Biergarten, 11.15 Uhr. Es gibt kein Halten mehr – die Show beginnt. So oder so ähnlich würde wohl der Spot klingen, wenn es wieder heißt: Ab zum legendären Tanz der Marktweiber.
Jährlich findet dieses schrill-bunte, spaßige Spektakel am Faschingsdienstag auf dem Münchner Viktualienmarkt statt und stellt damit einen der Höhepunkte des Münchner Faschingstreibens dar. Die Frauen der Marktbuden des berühmten Viktualienmarktes führen dabei eine eigene Choreographie auf. Das Brauchtum besteht schon seit über 100 Jahren und ist in den 1950er Jahren erstmals urkundlich erwähnt. Während der Tanz in den 50er und 60er Jahren eher im kleinen Rahmen, also vor ihren eigenen Marktständen stattfand und noch als Geheimtipp galt, erhält der “Tanz der Marktfrauen” im Jahr 1987 durch die Initiative der Inhaberin von Karnoll´s Back und Kaffeestand neue Dimensionen. (weiterlesen…)
Add comment 6. Februar 2010
Carnevale di Venezia – Der Mythos des venezianschen Karnevals
In den kommenden “tollen” Tagen sehen wir überall auf der Welt wieder bunt maskierte Menschen ausgelassen und fröhlich durch die Städte tanzen, um Karneval zu feiern – oder Fasching, wie man in Bayern sagt. Die Karnevalsbräuche stammen ursprünglich von heidnischen Formen der Winteraustreibung, wenngleich über die Jahrhunderte hinweg die christliche Fastenzeit in unmittelbaren Bezug zur Fastnacht gebracht wurde. Denn seit jeher gehen die Menschen in den Tagen vor der Fastenzeit mit beschwingter Lebensfreude kulturellen und kulinarischen Genüssen nach.
Der Begriff Karneval leitet sich vermutlich vom lateinischen Wort “carnelevare” (carne = Fleisch, levare = beseitigen/entfernen) ab. Als geflügeltes Wort galt “carne vale!”, sprich “Fleisch, lebe wohl!”. Es galt, die Fleischvorräte aufzubrauchen, die während der 40 Fastentage bis Ostern verboten waren.
Zu den bekanntesten und prachtvollsten zählen seit fast eintausend Jahren die Karnevals-Feierlichkeiten in Venedig. Hier gab es kaum Unterschiede zwischen Armen und Reichen, Einheimischen und Fremden, Akteuren und Zuschauern. Einzig und allein das Mitfeiern steht im Vordergrund – und zwar mit Maske! Die venezianische Maskerade blickt auf eine uralte Tradition zurück, die ihren ausschweifendsten Höhenpunkt im 18. Jahrhundert hatte und mit dem heutigen Massentourismus neu aufzublühen scheint. Elfenzauber entführt Euch auf eine Zeitreise durch den berauschenden und phantastischen Karneval in der geheimnisvollen Lagunenstadt. (weiterlesen…)
2 comments 31. Januar 2010
Adeles Schatz
Dragon’s-Ice-Castle liegt in einem Labyrinth aus unendlich hohen Fjorden,
die Beschreibung lässt’s ja schon erahnen, das ist weit oben im Norden.
Hier hausen die Geister blutrünstiger Wikinger und finsterer Ungeheuer,
ungebetene Gäste, so erzählt man, bezahlen mit ihrem Leben – das ist teuer.
Doch spukt’s in dem dunklen Gemäuer nicht nur so zum Spaß – mitnichten,
die üblen Gestalten verweilen diesseits, um Schatzräuber zu vernichten.

Was dieser Schatz so ganz genau verbirgt, weiß keine Menschenseele,
Legenden orakeln von Gold, ewiger Jugend, Weisheit – und von Adele.
Adele gibt’s schon ewig und für immer, doch tut dies nichts zur Sache,
grobe Furchen und Kratzer im Gesicht stellen klar, sie ist ein alter Drache.
Meist sitzt sie gegrämt in ihrer Burg, ganz einsam und so schrecklich müde,
selbst ein Freier auf Entzug käme zu dem Schluss: „Mein Gott ist die prüde“. (weiterlesen…)
Add comment 10. Januar 2010
Glücksbringer zu Silvester
Viel Glück im Neuen Jahr! Die Geschichte hinter den Glücksbringern
Das alte Jahr neigt sich dem Ende, die Vorbereitungen auf die Silvesternacht laufen auf Hochtouren. Neben den Zutaten für das Fondue und die Bowle sowie den Feuerwerksraketen und Krachern stehen alle Formen von Glückbringern auf der Einkaufsliste.
Für den Liebsten ein Glücksschweinchen besorgt, der Schwiegermama ein Hufeisen geschenkt und die Freunde bekommen Glücksklee mit einem Kaminkehrer aus Pfeifendraht – doppelt hält ja bekanntlich besser.
Doch woher stammen all diese Symbole, die derzeit – wie stets zu Beginn eines neuen Jahres – großen Absatz finden? Lest hier die Geschichte hinter den Glücksbringern.
Das Hufeisen:
Es gilt auf der ganzen Welt als bekanntes Symbol für Glück, egal ob als Abbildung auf einer Glückwunschkarte oder aus goldenem Karton in einem Glückskleetopf steckend. Jedoch stellen diese künstlich geschaffenen Abbilder lediglich den bildlichen Wunsch des Glücksbringens dar, der bei weitem nicht so mächtig ist, wie ein Hufeisen in seiner eigentlichen Form. Dieses nämlich muss aus Eisen geschmiedet, mit sieben Löchern versehen und unbedingt gebraucht, also von einem Pferd getragen sein. (weiterlesen…)
Add comment 30. Dezember 2009
Ein Jahr später… Elfenzauber feiert Geburtstag!
Heute vor einem Jahr ging der erste Artikel auf Elfenzauber online. Naja, Artikel wäre jetzt übertrieben. Vielmehr war es ein Bild, aufgenommen an einem Frühlingstag, gepaart mit dem Gedicht „Winter ade!“, das den Frust über das schmuddelige „Wir haben grüne Weihnachten“-Wetter vertreiben sollte. Aber es war der Anfang.
Ich ließ mich inspirieren, überlegte, was einem an solch trüben Tagen zu guter Laune verhelfen mag und zog los – mit Kamera, Kugelschreiber und einem Notizbuch bewaffnet.
Ein Jahr später – das Wetter ist wieder mal schmuddelig, wir haben grüne Weihnachten gefeiert – kann ich zurückblicken auf ein verrücktes kreatives Jahr…wie diese kleine Übersicht beweist: (weiterlesen…)
2 comments 27. Dezember 2009
Elfenzauber Adventskalender 24. Türchen: Frohe Weihnachten!
Add comment 24. Dezember 2009
Elfenzauber Adventskalender 23. Türchen: Ein Weihnachtstraum
Add comment 23. Dezember 2009
Elfenzauber Adventskalender 22. Türchen: Weihnachtswunsch
Add comment 22. Dezember 2009
Elfenzauber Adventskalender 21. Türchen: Weihnachtliche Film-Klassiker
Add comment 21. Dezember 2009






